Leica Tour im RBZ

Wir als Auszubildende für Vermessungstechnik haben uns insbesondere in diesem Blockunterricht mit den verschiedenen Methoden des Laserscannings beschäftigt. Aus diesem Grund hatten wir am 20. November Besuch von Herrn John von der Zimmermann Optik als Vertriebspartner von Leica.

Die Vorstellung begann mit einem rund 5-minütigen Video über die neuesten Innovationen von Leica wie zum Beispiel den neusten 3D Laserscannern oder GNSS-Satellitenschüsseln.

Nach der kurzen Einführung ging es dann auch schon an die Praxis, denn Herr John hatte einen “RTC360” mit dabei welcher zu den Laserscannern gehört. Zu den technischen Daten kann man sagen, dass dieser bis zu 2 Millionen Punkte in der Sekunde messen kann, Fotos in HDR aufnimmt und dank der VIS Technologie selbst Passpunkte im Raum setzt, sodass man diese nicht mehr selber festlegen muss.

Die Bedienung erfolgt direkt über ein iPad mit der App “Cyclone Field 360”. Somit hat man die Möglichkeit schon örtlich einen Teil der Punkte auszuwerten und einen räumlichen Überblick zu gewinnen. Die weitere Ausarbeitung der Punkte würde dann an der Software “Cyclone Register” im Büro erfolgen. Die eigentliche Messung dauerte keine 3 Minuten; es ging also alles ziemlich schnell.

Ein weiterer Laserscanner war der “Blk 360”, ein von der Anschaffung wesentlich günstigeres Messinstrument, welcher sehr kompakt, einfach zu bedienen und somit auch in anderen Bereichen schnell einsetzbar ist wie zum Beispiel bei Renovierungen, Hochbauten, Unfällen oder der Archäologie. Die Reichweite und Anzahl der Punkte ist jedoch wesentlich geringer.

Im Anschluss der Vorführung durften wir in kleineren Gruppen selbst  mit dem “RTC360” messen und das iPad dazu bedienen. Dabei haben wir unsere beiden Klassenräume vermessen, welche dank der VIS Technologie  durch einfaches Umstellen des Laserscanners möglich war. Am iPad konnte man dann auch die sogenannten Punktwolken so verschieben, dass sie ineinander überlappen. Es gab auch noch die Möglichkeit, dass man  markante Objekte wie z.B. eine Steckdose noch einmal extra fotografieren und sie dann quasi räumlich in die Datei anhängen konnte. Da der Scanner mehrfach gemessen hat, war es auch möglich sich neben diesem frei zu bewegen, sodass er  sich bewegende Personen bei der Auswertung automatisch ausgeschnitten hat.

Wir waren als Klasse waren von der Leica-Tour sehr beeindruckt und hoffen zukünftig weiter solche Projekte durchführen zu können.

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