Tischler in Cambridge – RBZ1 Austauschprogramme

Junge Menschen bestmöglich auf einen dynamischen und zunehmend europäischen Arbeitsmarkt vorzubereiten, das hat sich das RBZ1 vorgenommen und baut derzeit ein Netzwerk an kooperierenden Schulen im Ausland auf. So zum Beispiel im englischen Cambridge.
Fachlehrer Roman Spauka vom RBZ1 hat selber mal in Cambridge gewohnt, nahm bei einem Besuch dort Kontakt zur Berufsschule auf und stieß sofort auf Begeisterung mit seiner Idee für eine Kooperation und einem Austausch. „Ein halbes Jahr hat es dann gedauert nach passenden Betrieben und Unterkünften zu schauen, und ein Rahmenprogramm mit fachspezifischen Sprachkursen und fachübergreifenden Workshops zu erstellen“, sagt er.

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Im Ausland lernt man Neues

Wie man den europäischen Gedanken an der Schule verankern kann, damit beschäftigten sich 280 Lehrkräfte des RBZ1 nun beim Schulentwicklungstag. In 16 Workshops und an 16 Infoständen setzten sie sich mit Aspekten rund um das Thema „Marktplatz Europa“ auseinander.
Rund 3000 Schüler lernen derzeit in 30 unterschiedlichen Berufen am RBZ1, das sich das Ziel gesetzt hat, künftig acht Prozent von ihnen ins Ausland zu schicken. Es werden Sprachkurse für Französisch, Englisch, Dänisch, Russisch und seit letztem Schuljahr auch in Spanisch angeboten. Alle Schüler haben die Chance eine Zeitlang ins Ausland zu gehen, doch das müssen die auszubildenden Betriebe und Partner in der privaten Wirtschaft mittragen. „Es ist unsere Bildungsaufgabe Europa als Wertegemeinschaft mit großer Vielfalt zu vermitteln“, erklärt Schulleiterin Elke Grossmann.

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Auszubildende zu Gast in England

Der europäische Gedanke soll verstärkt ins RBZ1 ziehen, „denn Europa wächst immer mehr zusammen, Flexibilität und Freizügigkeit sind gefragt“, erklärt Roman Spauka, Koordinator für Schulorganisation. Das RBZ1 möchte Europaschule werden und schickte jüngst zehn Auszubildenden nach England.

Drei Wochen waren die angehenden Gastronomen und Medizinischen Fachangestellten zu Gast bei Familien in Torquay/England, bekamen einen Sprachkursus und absolvierten Praktika in Betrieben und Praxen.

Der Austausch ist eine Kooperation von KulturLife und des RBZ1 im Rahmen eines EU-Förderungsprogramms und ist speziell für Berufsschüler gedacht.

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