Alles auf Grün!

Schluss mit der Ausrede „Das klappt nicht“ und „Das hält nicht“! Steenbek geht den Schritt und entfernt sich von Plastik und Torf.

Ganz ohne geht es leider noch nicht. Denn vorhandene Töpfe sollten aus Effizienzgründen noch aufgebraucht werden, Substrate verarbeitet und Zulieferer (wie z.B. für die Weihnachtssterne) arbeiten auch weiterhin mit Torf. Alternativen werden gesucht, sind aber noch nicht gefunden.

Trotzdem können wir uns auf die Fahnen schreiben, dass unser Vermehrungssubstrat sowie die Anzuchterde nun frei von Torf sind! Als Alternative haben wir uns für Kokosfasern entschieden. Auch die sind nicht perfekt, aber alle Male besser als Torf! Hierbei unterstützt uns die ortsansässige Firma OAR. Diese gehört zur NGD-Gruppe und leistet mit ihrer Arbeit unter anderem einen wertvollen Beitrag zum Leben in Gemeinschaft. Unser Ansprechpartner und kompetenter Berater Benjamin Zaenkert war uns bei unserem Wunsch und der Suche eine große Hilfe. Denn wenn man sich erst einmal damit beschäftigt, wie viele Mischmöglichkeiten die Firma OAR bereithält und was für eine Vielfalt geboten wird, braucht es jemanden der einem mit Rat und Tat zur Seite steht.

Mit der Firma OAR schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: Mit dem Substrat leisten wir einerseits unseren Beitrag zum Erhalt der Moore als Ökosystem und CO2-Binder, andererseits handelt es sich um einen regionalen Lieferanten, sodass die Transportwege minimiert und damit die Freisetzung von Feinstaub und Stickoxiden verringert werden kann.

Vielen Dank auch an die Norddeutsche Gesellschaft für Diakonie e.V., die unser Vorhaben durch das Spenden des Substrates unterstützt!

Des Weiteren hat sich die Greenteam-Kollegin Sabine Petersen mit der Thematik plastikfreie Anzucht von Pflanzen beschäftigt. Ein Kernbereich in der Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler befasst sich mit Aussaat und Anzucht von Pflanzen. Genau wie das Substrat werden hier Töpfe benötigt. Bisher kamen die Töpfe dafür als Spende von einem der größten niedersächsischen Kulturgefäß-Produzenten – leider aus Kunststoff.

Das hat nun ein Ende. Die Alternative bietet der „PottBurri“, frisch aus der Höhle der Löwen. Dieser aus Sonnenblumenschalen bestehende Topf ist ähnlich hart wie Plastik, mehrmals verwendbar und trotzdem zu 100% biologisch abbaubar. Damit kann man den Topf sogar direkt mit der Pflanze eingraben (pflanzen) und braucht kein schlechtes Gewissen zu haben, dass man der Umwelt etwas Schlechtes angetan hat. Im Gegenteil, die Sonnenblumenschalen, aus denen der Topf besteht, werden sonst als Abfallprodukt der Sonnenblumenkern-Industrie weggeworfen.

 

 

 

Das Nutzen dieser Töpfe ermöglicht ganz neue Horizonte und hoffentlich eine echte Alternative zu den bisher genutzten Plastiktöpfen. Wie gut der Topf sich mit seinen Eigenschaften zum Arbeiten eignet, werden wir als Außenstelle nun in Erfahrung bringen.

Zwei Schritte in die Zukunft aus Steenbek!

 

Das Greenteam

 

Links zu den Partnern und Produkten:

https://www.oar.de   https://pottburri.de/pages/innovation

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