Schülermobilität aus Russland „Sovetsk“ 25.08.2019 – 31.08.2019
(In Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch und dem Büro des Stadtpräsidenten der Stadt Kiel)

Am Sonntag, 25.8.2019 um 17 Uhr trafen wir uns an der Jugendherberge Gaarden, um die Austauschschüler*innen kennenzulernen. Wir setzten uns gemeinsam an einen langen Tisch. Als wir aufs Essen gewartet haben, kamen wir ins Gespräch. Dabei wurden allerlei verschiedene Themen besprochen, wie zum Beispiel Wunschreiseorte und Hobbies.

Trotz der 24 Stunden Busfahrt aus Sovetsk nach Kiel wollten die russischen Schüler*innen noch mit uns Tischtennis spielen. Auch wenn keiner das Tischtennisspielen so wirklich beherrschte, brachte es uns Spaß. Doch langsam wurde es dunkel, wir verabschiedeten uns und unsere Gäste freuten sich nach der langen Fahrt auf ihr Bett.

Am Montag haben uns um 9:30 Uhr zum Kennenlernen und für einen Tandem-Sprachkurs am Königsweg getroffen. Es wurde sich gegenseitig auf Russisch und auf Deutsch vorgestellt. Außerdem haben wir Rezepte übersetzt, die wir für die Wurstherstellung brauchen, und Vokabeln zum Thema Wurst und Küche kennengelernt. Um 12.30 Uhr war das Mittagessen. Es gab Nudeln mit Tomatensoße oder einer Sahne-Schinken-Soße. Gegen 14 Uhr sind wir mit dem Bus in Richtung Muxall zum Hof Steffen aufgebrochen. Herr Steffen hat uns alles zum Thema schlachten und Wurstherstellung erklärt und sehr anschaulich dargestellt. Danach hat seine Schwiegertochter eine Hoftour mit uns gemacht. Sie hat uns die Tiere gezeigt und uns alles rund ums Tier und die Landwirtschaft erzählt.

Am Dienstagmorgen um 9:30 Uhr trafen wir die russischen Schüler*innen wieder am RBZ am Königsweg. Von dort aus starteten wir eine „Stadtsafari“, dazu wurden wir in Vierer- Gruppen aufgeteilt, im besten Fall bestand eine Gruppe aus zwei russischen und zwei deutschen Schülern. Jede Gruppe bekam eine Rute vorgegeben mit verschiedenen Sehenswürdigkeiten, an diesen sollten wir dann Fotos von uns machen. Die „Stadtsafari“ endete am GEOMAR, von dort ging es dann mit dem Bus zum RBZ am Schützenpark, wo wir Mittag gegessen haben. Nach dem Mittagessen gingen wir in die Küche und begannen mit unserem Projekt, dem Herstellen von Grillgut bzw. Würsten…

Diese Arbeit unterbrachen wir, um die neue Backstube des RBZ am Schützenpark zu besichtigen. Nach der Besichtigung beendeten wir die Arbeit in der Küche.

Am Mittwoch kurz vor 10 Uhr trafen wir uns am Kieler Rathaus. Wir wurden von unserem Stadtpräsidenten Tovor empfangen. Herr Tovar erzählte uns etwas über die Stadtgeschichte und über die Kieler Partnerstädte. Zum Abschluss wurde uns noch ein Werbefilm über Kiel gezeigt und wir erhielten kleine Souvenirs. Anschließend gingen wir zum Kieler Kloster. Wir bekamen eine Führung. Wir erfuhren etwas über die Geschichte Kiels erzählt und  ein Glockeninstrument, das Carillon, wurde vorgestellt. Danach machten wir ein Picknick an der Kiellinie und einige Schüler*innen- gingen in die Förde zum Baden.

Am Donnerstagmorgen fuhren wir mit dem Zug nach Flensburg. Nach ca. einer Stunde Fahrt erreichten wir die wunderschöne Stadt Flensburg. Zuerst hatten wir etwas Freizeit, um die Stadt zu erkunden, anschließend gingen wir gemeinsam, den Hafen entlang, in die Phänomenta.

In der Phänomenta war es uns möglich, viele Versuche an verschiedenen Stationen zu machen, die zur Physik gehörten. Dies war sehr spannend, selbst wenn das Thema Physik ursprünglich nicht jeden ansprach. Es war für jeden etwas dabei.

Das Wetter hat leider nur teilweise mitgespielt und war sehr wechselhaft.

Nach dem Museumsbesuch sind wir als geschlossene Gruppe noch ein Eis essen gegangen. Anschließend machten wir uns wieder auf den Heimweg Richtung Kiel.

Am Freitag, dem letzten offiziellen Tag, trafen wir uns an der Fähre, die uns um 9:30 nach Falckenstein fuhr. In Falckenstein bauten wir ein Volleyballfeld auf, worauf wir später in gemischten Gruppen spielten. Auch Frisbee wurde gespielt.

Am Abend trafen wir uns am Schützenpark, um unsere selbstgemachten Würste zu essen. Als der Abend sich dem Ende neigte, bekamen wir von unseren russischen Gästen kleine Souvenirs aus Sovetsk.

Eine erlebnisreiche Woche war schnell vorbei.

 

Wir freuen uns schon sehr auf unseren Aufenthalt in Sovetsk!

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