Schülermobilität nach Russland „Sovetsk“ 26.10.2019 – 02.11.2019
(In Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch und dem Büro des Stadtpräsidenten der Stadt Kiel)

Samstag, 26.10.2019

Am Samstagabend stiegen wir auf die DSDF Fähre. Gegen 21 Uhr legten wir ab. Nach dem Abendessen spielten wir, hörten Musik oder saßen an Deck und redeten.

Sonntag, 27.10.2019

Am Morgen schauten einige von uns sich den Sonnenaufgang an. Nach dem Frühstück spielten wir Spiele, hörten Musik und genossen einfach an Deck die Fahrt. Um 18 Uhr legten wir in Litauen an. Vom Fähranleger aus fuhren wir 1½ Stunden mit dem Bus zur russischen Grenze.  An der Grenze wurden wir im Regen von den russischen Gästen empfangen. Sie brachten uns dann ins Hotel. Nach der Zimmerbelegung bekamen wir noch das Abendessen.

Montag, 28.10.2019

Am Montagmorgen nach dem Frühstück trafen wir uns in der  russischen Schule. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. In einem Berufequiz in der Schule sammelten wir in den Spielen Punkte. Am Ende  erhielten wir alle  Urkunden. Nach dem Mittagessen hatten wir etwas Freizeit. Um 15 Uhr trafen wir uns wieder vor dem Hotel und gingen in den Park. Dort pflanzten wir Bäume, um die Allee der Freundschaft fortzusetzen. Danach hatten wir bis zum Abendessen wieder Freizeit. Die Meisten von uns shoppten oder schauten sich die Stadt an.

Dienstag, 29.10.2019

Am Dienstag fuhren wir um 8 Uhr mit dem Bus nach Kaliningrad. Die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden. Schon im Bus begann unsere Stadtrundfahrt mit einer Reiseführerin auf Deutsch.  Das Mittagessen bekamen wir in der Mensa der Staatlichen Technischen Universität Kaliningrad. Vor dem Gebäude befindet sich eine berühmte Skulptur, sie heißt „Kämpfende Wisente“. Das Denkmal stellt zwei Stiere da, die sich bekämpfen. Der eine ist der Staatsanwalt und der andere der Verteidiger. Nach dem Mittagessen hatten wir Freizeit und konnten diese nutzen, um kleinere Ecken der Stadt zu besichtigen oder auch um Souvenirs zu kaufen. Nach der Rückkehr gingen wir direkt zum Abendessen. Danach hatten wir Freizeit.

Mittwoch 30.10.2019

An diesem Tag gingen wir gleich nach dem Frühstück gemeinsam in die Schulküche und arbeiteten gemeinsam am länderübergreifenden Projekt „Kiel und Sovetsk sind lecker“. Gegen 13 Uhr durften wir dann unser selbst gemachtes Essen kosten. Nach dem Essen erhielten wir Freizeit, die wir für eine Stadterkundung nutzten. Gegen 16 Uhr trafen wir uns am Kulturhaus. Im Kulturhaus schauten wir uns die russische Einschulung der „Studenten“ an. Dort wurde getanzt, gesungen und Auftritte aufgeführt. Eine Band lud die Gäste durch ihre gespielten Lieder zum Tanzen ein. Nach diesem interessanten Besuch im Kulturhaus hatten wir freie Zeit.

Donnerstag 31.10.2019

Am Donnerstagmorgen nach einem guten Frühstück gingen wir wieder in die Schulküche, um an unserem kulinarischen Projekt zu arbeiten. Die Ergebnisse des Projektes verspeisten wir dann um ca. 13 Uhr. Vor dem Essen überreichten  wir den russischen Schüler*innen unsere Gastgeschenke, diese wurden mit Begeisterung entgegen genommen. Nach dem Essen gab es Freizeit, diese für letzte Besorgungen genutzt wurde, wie z.B. Geschenke für Freunde und Familie zu besorgen. Nach der Freizeit trafen wir uns am Hotel und gingen von dort aus zur Schule, wo wir uns zu einer Abschiedsrunde trafen. Dabei wurden von beiden Seiten Reden gehalten. Gegenstand dieser Reden war der Erfolg des Austausches und die neu gewonnenen Freundschaften zwischen deutschen und russischen Schüler*innen.  Nach der Abschlussrunde traf sich noch eine kleine Gruppe aus deutschen und russischen Schüler*innen zum gemütlichen Beisammensein.

Freitag 01.11.2019/Samstag 02.11.2019

Am Freitag mussten wir unsere Hotelzimmer bis 11.00 Uhr räumen. Anschließend besuchten wir das stadtgeschichtliche Museum in Sovetsk. Dort erhielten wir eine Führung auf Deutsch. Nach der Museumsführung gingen wir zum Mittagessen. In der Schule fand dann das Feedback statt. Wir unterhielten uns mit den russischen Schüler*innen über den Austausch. Danach gingen wir zur Grenze. Die litauischen Grenzbeamten machten ihre Arbeit sehr genau. Der Bus brachte uns dann nach Klaipeda zur Fähre. Abends liefen wir problemlos in Richtung Kiel aus.

Am Morgen des 02.11.2019 trafen wir uns alle um 11:30 Uhr auf der Fähre zu einem letzten Feedback-Gespräch, bei dem die positiven und negativen Aspekte des Austauschs erörtert wurden, wobei die positiven deutlich überwogen. Pünktlich um 17:00 Uhr erreichten wir den Kieler Hafen.

 

Wir haben sehr beeindruckende Erfahrungen gesammelt. Es war toll!

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