Berufliches Gymnasium: Mit Abitur kompetent in die Zukunft

Das Ziel des Beruflichen Gymnasiums RBZ am Schützenpark - mit den Fachrichtungen Ernährung, Gesundheit und Soziales und Technik - ist, die Schülerinnen und Schüler zur Allgemeinen Hochschulreife zu führen und sie somit auf ein Hochschulstudium oder eine anspruchsvolle Berufsausbildung vorzubereiten.

Profile

eA und gA

Am Beruflichen Gymnasium werden die Fächer entweder auf erhöhtem Anforderungsniveau (eA) mit 5 Wochenstunden unterrichtet oder mit 2-3 Wochenstunden auf grundlegendem Anforderungsniveau (gA).

Profil Gesundheit

  • Gesundheit (eA)
  • Deutsch (eA) oder Englisch (eA)
  • weitere Fächer: Englisch (gA) oder Deutsch (gA), 2. Fremdsprache (Französisch oder Spanisch), Mathematik, Biologie, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftslehre, Pädagogik, Religion, Berufliche Informatik, Sport, ggf. MultiMedien

Profil Ernährung

  • Ernährung (eA)
  • Deutsch (eA) oder Englisch (eA)
  • weitere Fächer: Englisch (gA) oder Deutsch (gA), 2. Fremdsprache (Französisch oder Spanisch), Mathematik, Biologie, Chemie (nur geringe Vorkenntnisse erforderlich), Gemeinschaftskunde, Wirtschaftslehre, Religion, Berufliche Informatik, Sport

Profil Bautechnik

  • Bautechnik (eA)
  • Deutsch (eA) oder Englisch (eA)
  • weitere Fächer: Englisch (gA) oder Deutsch (gA), 2. Fremdsprache (Französisch oder Spanisch), Mathematik, Biologie, Physik, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftslehre, Religion, Berufliche Informatik, Sport

Profil gebende Unterrichtsfächer

Gesundheit - physisch und psychisch gesund in die Zukunft

Der Faktor Gesundheit gewinnt in unserer Gesellschaft immer stärker an Bedeutung, zukünftige, berufliche Herausforderungen verlangen nach stabiler Gesundheit. Das Fach Gesundheit umfasst unterschiedlichste Themenbereiche, die mit dem Menschen, seiner Gesundheit und deren Störungen sowie der Gesunderhaltung in den unterschiedlichsten Lebensphasen Berührung haben. Im Unterricht geht es zum einen um die Analyse der körperlichen, psychischen und sozialen Ausgangsbedingungen des Menschen und der Ursachen für Gesundheit und Krankheit in verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Zum anderen gilt es, die daraus erwachsenden Konsequenzen für Versorgungssysteme und Gesundheitspolitik zu beurteilen. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich auch mit der Zukunft des Gesundheitswesens, zum Beispiel im Bereich der digitalen Medizin und künstlichen Intelligenz (der sogenannte E-Health-Sektor) und entdecken dabei mögliche Berufsfelder und Perspektiven für die eigene berufliche Zukunft.

Gesundheit und Fitness

Durch das steigende Bewusstsein der Menschen, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen, gewinnt auch der Fitnessbereich immer mehr in Kombination mit Gesundheit an Bedeutung.

.Der Zusammenhang zwischen Gesundheit und Fitness wird im Unterricht hergestellt, indem die Verknüpfung von Theorie und Praxis hergestellt wird und so die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Fitness in unterschiedlichen Projekten stärken können.

Wir befassen uns z.B. mit folgenden Fragen:

  • Wie bleibe oder werde ich gesund?
  • Wie entsteht Leben?
  • Wie viel Sonne verträgt meine Haut?
  • Was beeinflusst unser Immunsystem?
  • Was macht uns süchtig?
  • Was belastet unser Herz
  • Gibt es die ewige Schönheit?
  • Prävention – Was ist das?
  • Wie bleibt meine Psyche gesund?
  • Gesund trotz Klimawandel?
  • HIV – Wie kann ich damit leben?
  • Wie kann ich meine Gesundheit mit Fitness -Programmen stärken?

Die Schüler*innen, die überlegen vielleicht später in einem der Bereiche Medizin, Pflege, aber auch im Versicherungsbereich oder im Fitness-und Sportsektor zu arbeiten, bekommen so die Möglichkeit, einen ersten Eindruck in diesem vielfältigen Bereich zu gewinnen. Außerdem erhalten Schüler*innen, die sich für ein Studium für Pflege für Gesundheits-und sozialpflegerische Berufe interessieren (Pflegemanagement, Public Health-Studiengänge und Krankenhausmanagement) einen Einblick in diese Studiengänge.

Beispiele für Projekte:

  • Mensch mit Herz (Gesundheit-Deutsch-Kunst)
  • Der gesunde Mensch in der Zukunft (Gesundheit, Biologie, Informatik) 

Ernährung - gesund ernährt in die Zukunft

Die Bedeutung der bedarfsgerechten Ernährung für den einzelnen Menschen liegt neben der Bedürfnisbefriedigung und dem Genuss vor allem in ihrer Wirkung auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Das profilgebende Fach „ Ernährung" vermittelt naturwissenschaftliche Kenntnisse und Fertigkeiten und dabei werden auch psychologische, soziologische, ökonomische, ökologische, technische und ethische Fragestellungen berücksichtigt.

Dazu befassen wir uns mit der Ernährungssituation in Deutschland, insbesondere der Esskultur von Jugendlichen, untersuchen die ernährungsabhängigen Erkrankungen wie z. B. Diabetes und Übergewicht sowie andere Zivilisationskrankheiten. Wir hinterfragen, inwieweit das Ernährungsverhalten, die Erbanlagen und andere Faktoren an der Entstehung dieser Erkrankungen beteiligt sind, überlegen, wie sie vermieden bzw. behandelt werden können und entwickeln entsprechende Präventionskonzepte. Die praktische Umsetzung einer zeitgemäßen Ernährungslehre findet dann bei der gemeinsamen Zubereitung gesunder Lebensmittel statt.

Im Fach Ernährung stehen folgende Fragen im Mittelpunkt

  • Gute Ernährung, was ist das?
  • Was braucht unser Körper?
  • Wie funktioniert unser Stoffwechsel?
  • Was is(s)t jugendliche Esskultur?
  • Krank durch falsche Ernährung?
  • Diäten – Sinn oder Unsinn?
  • Gesunde Ernährung = längeres Leben?

Dazu befassen wir uns mit der Ernährungssituation in Deutschland, insbesondere der Esskultur von Jugendlichen, untersuchen die ernährungsabhängigen Erkrankungen wie z. B. Diabetes und Übergewicht sowie andere Zivilisationskrankheiten. Wir hinterfragen, inwieweit das Ernährungsverhalten, die Erbanlagen und andere Faktoren an der Entstehung dieser Erkrankungen beteiligt sind, überlegen, wie sie vermieden bzw. behandelt werden können und entwickeln entsprechende Präventionskonzepte.

 

Hier einige Beispiele für unsere fächerübergreifenden Projekte:

  • Smart Kiel milk! Kann Milch trendy werden?
  • Entwicklung eines Lebensmittels
  • Unternehmensgründung im Bereich Ernährung
  • Krebs und Ernährung
  • Sport und Ernährung
  • Hunger in der Welt
  • Wie ernährt sich die Welt? Erstellung eines internationalen Kochbuchs

Bautechnik - in die Zukunft

Folgende Themenbereiche stehen im Mittelpunkt:

  • Baustoffe analysieren und bautechnisch sachgerecht einsetzen
  • Bauteile konstruieren und Bauwerke planen, entwerfen und erhalten
  • bautechnische Tragsysteme beschreiben und auswerten
  • Hochbauwerke und Baukonstruktionen unter bauphysikalischen und ökologischen Aspekten wärme- und feuchtetechnisch erfassen sowie beurteilen

Unterrichtsthemen und -inhalte des Faches Bautechnik orientieren sich am Lebenszyklus von Bauteilen und Bauwerken. Die Konstruktionen der Bautechnik erfordern weit reichende Kompetenzen in den Gebieten Baustoffkunde, Baustatik und Bauphysik. Das Beherrschen baukonstruktiver Regeln und ihre strukturierte Anwendung sind die Grundvoraussetzungen für Planung, Entwurf und Erstellung von Bauteilen und Bauwerken des Hoch- und Tiefbaus. Bauunterhaltung und Bewirtschaftung, Denkmalpflege sowie Recycling sind weitere wesentliche Aspekte. Bei allen Teilgebieten finden Gesichtspunkte des (Bau-)Rechts, der Ökologie, der Ökonomie und des Wohlbefindens der Menschen Berücksichtigung.

MultiMedien - multimedial in die Zukunft

Ziel des Unterrichts im Fach MultiMedien ist die Förderung der Kreativität und der Medienkompetenz durch eigene Medienproduktionen. Hier einige Beispiele:

  • Wir produzieren ein Video, z.B. ein Musikvideo, eine Dokumentation oder einen Spielfilm
  • Digital Storytelling, what’s that?
  • Wir produzieren und senden eine Fernsehsendung
  • Wir produzieren und senden fürs Radio - Sendung auf Kiel FM
  • Wir nutzen die mediale Ausstattung des Offenen Kanals Kiel
  • Theater – Zusammenarbeit mit Kieler Bühnen
  • Poetry Slam
  • Berlinale – Einblick in die Welt der Stars und Sternchen
  • Teilnahme an Workshops, z.B von der Jugendbildungsstätte am Scheersberg oder im Offenen Kanal Kiel

Der Unterricht findet von der 11. bis zur 13. Klasse zweistündig statt.

Weitere Projekte

Fassade, Du siehst es nicht! – Verinnerlichung von relevanten Unterrichtseinheiten durch Eigeninitiative.
Wir, die Schülerinnen und Schüler des Gesundheitsprofils mit Deutsch und MultiMedien, präsentierten ein Theaterstück zum Thema „Mobbing“. Eine Zielsetzung des Theaterstückes war es das epische Theater von Bertolt Brecht zu verinnerlichen. Dies geschah durch die selbstständige Arbeit mit der Entwicklung des Stückes. Somit gelang es uns viele Merkmale des epischen Theaters mit einzubauen. Außerdem wollten wir die Zuschauer auch für das Stück begeistern, mit dem Stück berühren und durch das Stück Diskussionen anregen. Die Themenwahl entstand durch eine Unterrichtsstunde, in der wir darüber diskutieren sollten, welche Probleme durch Dramen angesprochen und kritisiert werden sollten. Viele Themen wie z.B. Altersarmut, Flüchtlingsproblematik und mehrere Gruppen entwickelten eine grobe Struktur zum Thema Mobbing. Wir entschieden und dann für eine Version, in der fünf Menschen über ihre Mobbingerfahrungen berichten. Zunächst stellte wir uns eine KFZ-Zulassungsstelle für das Zusammentreffen der Menschen vor. In der Endversion war es das eine Selbsthilfegruppe. Begleitet wurde das Stück musikalisch durch Harfenmusik und zum Schluss wurde ein Abschiedsbrief eines 15-jährigen Mobbingopfers vorgelesen. Die Aufführungen fanden in der Niederdeutschen Bühne statt und waren sehr gut besucht! Die Rückmeldungen waren durchweg positiv und die Betroffenheit der Zuschauer nahmen wir auf der Bühne wahr.

Projekte: Filme MultiMedien

Das RBZ am Schützenpark ist eine vielseitige und hochmoderne Institution, doch was ist eigentlich „Das Beste am RBZ am Schützenpark“? Die BGG 17c hat sich im Rahmen des MultiMedien-Profils, Kombi Gesundheit, Deutsch und MultiMedien, Gedanken darüber gemacht und ihre Ideen filmisch nach dem Motto „Das Beste am Norden“ umgesetzt! Erste Filme sind hier zu sehen, weitere folgen nach und nach.

Mensa

Luisa, Hanno Das Beste am RBZ Schützenpark... Mensa

Berlinale

Lisanne, Maja, Raika Image Berlinale

Kultur AG

Lisanne, Maja Image Kultur AG

Smartboard

Madleen, Sarah imagefilm smartboard

MultiMedien

Anna, Lara MuMed

Fitness

Anna, Lara Fitness

Gesundheit

Charlie, Erwin, Ina, Jonas, Dennis Gesundheit

Bautechnik

Charlie, Erwin Bautechnik

Ernährung

Charlie, Erwin Ernährung

Fremdsprachen

Wir bieten folgende Fremdsprachen an:

  • Französisch-Anfänger (0–3 Jahre Unterricht an der Gemeinschaftsschule)
  • Französisch-Fortgeschrittene (4 Jahre Unterricht an der vorherigen Schule)
  • Spanisch-Anfänger (0–3 Jahre Unterricht an der Gemeinschaftsschule)

Das Zielniveau für die neu begonnenen Fremdsprachen (Spanisch- und Französisch-Anfänger) ist die Stufe B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens, für die fortgeführte Fremdsprache Französisch die Stufe B2.In den Anfängerkursen wird davon ausgegangen, dass die Schülerinnen und Schüler über keinerlei Vorkenntnisse verfügen, sodass auch absolute Anfänger dem Unterricht problemlos folgen können.
Sollte ein Kurs deutlich mehr gefragt sein als andere, entscheidet das Los.

Digitale Medien - Laptop/Notebook

Wir legen am Beruflichen Gymnasium großen Wert auf den Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Daher setzen wir voraus, dass die Schüler*innen über einen eigenen Laptop verfügen, mit dem sie in der Schule und zuhause arbeiten können.

Im Fach Mathematik ist laut Lehrplan für das Berufliche Gymnasium der Einsatz eines Computer-Algebra-Systems verpflichtend. Dieses System wird auf den schülereigenen Notebooks oder Laptops eingesetzt. Der Einsatz des Notebooks/Laptops – zuhause und in der Schule - fördert in Verbindung mit unserem WLAN-Netz und interaktiven Whiteboards in allen Fächern

  • die digitale Medienkompetenz
  • die Eigenverantwortung und Selbstorganisation
  • die Gemeinschaft durch vermehrte Projektarbeit
  • die Motivation durch flexible und zeitgemäße Arbeitsformen

Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihrer persönlichen Situation eine Unterstützung für die Anschaffung benötigen, können bezüglich der Finanzierungsmöglichkeiten beraten oder im Härtefall unterstützt werden. Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an die Abteilungsleitung.

Mindestanforderungen Notebook/Laptop (KEIN Tablet!)

Notebooks/Laptops (KEIN Tablet) werden in fast allen Unterrichtsfächern eingesetzt, zumeist für Recherche im Internet, Verfassen von Referaten, Abspielen von Audio- und Videodateien.

Im Mathematikunterricht wird ein CAS-Programm und im Informatikunterricht werden eine Programmierumgebung sowie eine Tabellenkalkulation eingesetzt.

Bei der Auswahl eines Notebooks sollten Bildschirmgröße und die Größe der Tastatur entscheidend sein.

Unsere Empfehlung zur Bildschirmgröße: Diagonale nicht unter 33 cm / 13 Zoll.

Das Gerät muss WLAN-fähig und vom USB-Stick bootbar sein.

Die auf dem mobilen Rechner eingesetzten Programme müssen "ruckelfrei", gut lesbar und bedienbar laufen können. Die an unserer Schule eingesetzte und daher empfohlene Software ist kostenfrei erhältlich (Bezugsquellen in eckigen Klammern):

  • Libreoffice [de.libreoffice.org] für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation
  • GeoGebra [www.geogebra.org] als Computeralgebrasystem (CAS)
  • VideoLAN-Client (VLC) [www.videolan.org] zum Abspielen von Audio- und Videoinhalten
  • Firefox [www.mozilla.org] als Internet-Browser
  • Software für den Informatikunterricht wird im Unterricht vorgestellt.
  • Eventuell wird hierbei noch eine Java-Laufzeitumgebung (JRE) benötigt - wenn nicht bereits mit dem OS installiert, über www.java.com/de/download/ zu erhalten.

Bei Bezug und Installation dieser Programme, insbesondere der für den Mathematik- und Informatikunterricht, helfen wir unseren Schülerinnen und Schülern.

Für weitere Fragen zur IT-Ausstattung z.B. bezüglich des Betriebssystems steht Ihnen  Herr Müller (t.mueller@rbz-schuetzenpark.de) gern zur Verfügung.

Lernen – zukunftsorientiert mit digitalen Medien und technischer Ausstattung

Der naturwissenschaftliche Unterricht im Beruflichen Gymnasium findet in Räumen statt, die über eine Ausstattung mit modernsten Arbeitsplätzen verfügen. Alle Klassenräume sind mit interaktiven Whiteboards und WLAN ausgestattet.

Im Fremdsprachenunterricht arbeiten wir mit elektronischen Wörterbüchern, die wir unseren Schüler*innen während der gesamten Oberstufe bis zum Erlangen des Abiturs zur Verfügung stellen.

 

Mensa

In unserer modernen schönen Mensa werden täglich unterschiedliche warme und kalte Speisen und Getränke angeboten, die von Schülerinnen und Schülern zubereitet werden. Vegetarische Gerichte und frische Salate stehen immer auf dem Essensplan. Eine im Stundenplan eingeplante Mittagspause (für das berufliche Gymnasium meist 11.45 – 12.30 Uhr) ermöglicht dort in Ruhe essen zu können.

Im Vorraum der Mensa und in der Mensa selbst gibt es die Möglichkeit sich mit Kieler Wasser mit und ohne Sprudel kostenlos aus einem Spender zu versorgen.

Ausbildung zum Konfliktlotsen

Gewaltprävention und Konfliktreduktion haben an unserer Schule eine große Bedeutung. Seit dem Schuljahr 2018/19 besteht die Möglichkeit für unsere Schülerinnen und Schüler sich zum Konfliktlotsen ausbilden zu lassen.

Projekte

Teambildungsprojekte zu Beginn des 11. Jahrgangs sowie Segel- und Fitnessprojekte während der weiteren Schulzeit werden zusätzlich zur Stärkung der Klassengemeinschaft durchgeführt.

Fächerübergreifende Projekte, in denen der Umgang mit modernen Medien, Teamarbeit, selbständiges Lernen, wissenschaftliche Recherche und das Präsentieren von Ergebnissen gelernt werden, sind fester Teil des Unterrichts.

 

Studienfahrten

Im 12. Jahrgang findet eine einwöchige Studienfahrt statt. Im 12. Jahrgang kann an einer Schneesportfahrt nach Österreich teilgenommen werden.

Schulpartnerschaften

Als Europaschule bemühen wir uns um europäische Kontakte sowie Partnerschaften. Mit unserer Partnerschule, dem französischen Lycée Polyvalent Les Bourdonnières in Nantes,  finden regelmäßig Schüleraustauschprogramme statt.

Berufsorientierung

Als Berufliches Gymnasium ist die Vorbereitung unserer Schülerinnen auf ihr zukünftiges Berufs- bzw. Studienleben für uns von großer Bedeutung.

Hierfür werden - besonders im ersten und zweiten Jahr - gesonderte Berufsorientierungsmodule angeboten. In den Modulen geht es darum, eigene Interessen zu erkennen und später auch Berufswünsche zu präzisieren. Im Zentrum unserer Berufsorientierungszeit steht ein einwöchiges Hospitationspraktikum, in dem die Schülerinnen die Gelegenheit haben, einen ersten Einblick in ein von ihnen gewünschtes Arbeitsfeld zu erhalten. Dieses Praktikum wird von den betreuenden Lehrkräften zusammen mit den Schülerinnen vor- und nachbereitet.

Weitere Themen in der Berufsorientierungszeit sind Informationen zu Tätigkeiten im Rahmen eines FSJ sowie das Erlangen von Kenntnissen für Bewerbungen und Vorstellungsgespräche. Berufsvorstellungsmessen und Informationsveranstaltungen von Hochschulen werden ebenfalls besucht.

Lerncoaching, Beratung und Lernhilfe

Ein Team aus Lehrkräften des RBZ am Schützenpark hat sich 2010 von Trainern der Uni Kiel über zwei Jahre zum Lerncoach ausbilden lassen und steht seitdem allen Schülerinnen und Schülern bei Probleme rund um das Schulleben zur Seite.

Ob schlechte Noten, Lernprobleme, Wissenslücken, Prüfungsangst, Motivationsprobleme oder andere Sorgen drücken – in vertraulichen Gesprächen von ca. 45–60 Minuten begeben sich Schüler/ Schülerin und Lerncoach auf die Suche nach Lösungsmöglichkeiten. Manchmal reichen schon ein oder zwei Gespräche, manchmal ist auch eine mehrere Stunden umfassende Betreuung hilfreich.

Die Kontaktaufnahme mit dem Lerncoach ist sehr unkompliziert und kann direkt per mail oder über den Klassenlehrer/einen Fachlehrer erfolgen.

Dieses Unterstützungsangebot ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht seitens der Lerncoaches.

Kultur-AG

Theater just for fun  unter diesem Motto organisieren Herr Petersen und Frau Güven in jedem Schuljahr ca. acht Kulturabende im Kieler Opernhaus oder Schauspielhaus, in der Niederdeutschen Bühne, im Werftparktheater oder Lesungen im Landtag. Wir organisieren auch Literaturveranstaltungen und Theateraufführungen nur für unsere Schülerinnen und Schüler des RBZ am Schützenpark wie zum Beispiel Werthermit Philipp Hochmaier oder Angstvon Stefan Zweig, gelesen von Katharina Schütz.

Zwischen 15 und 50 Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums und der Fach-und Berufsoberschule besuchen die Veranstaltungen des Theater Kiel. Mal geht es ins Opernhaus zu Spatz und Engeloder ins Ballett zu Schwanensee und Cinderella,mal ins Musical zu My Fare Ladyoder Fame. Und auch die Stücke im Schauspielhaus erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Schülerinnen und Schülern.

Aufnahmevoraussetzungen

Voraussetzung für die Aufnahme in das Berufliche Gymnasium ist gemäß BGVO der Mittlere Schulabschluss. Liegt das Abschlusszeugnis zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht vor, so ist zunächst das dem Abschlusszeugnis vorangehende Halbjahreszeugnis (üblicherweise das Halbjahreszeugnis der 10. Klasse) einzureichen.
Zum Besuch des Beruflichen Gymnasiums sind Schülerinnen und Schüler berechtigt:

  • deren Noten in dem durch Prüfung erworbenen Mittleren Schulabschluss in nicht mehr als einem Fach schlechter als "befriedigend" sind (eine mangelhafte oder ungenügende Leistung in einem der Fächer sind ein Ausschlusskriterium),
  • die an einer Gemeinschaftsschule oder einem Gymnasium in die Oberstufe versetzt worden sind,
  • die den Mittleren Schulabschluss durch eine abgeschlossene Berufsausbildung erworben haben und deren Noten in nicht mehr als einem Fach schlechter als "befriedigend" sind.

Bonuspunkte

  • Berufsausbildung: Bei Bewerberinnen und Bewerbern mit abgeschlossener Berufsausbildung und Berufsschulabschlusszeugnis wird der ermittelte Notendurchschnitt um 0,5 verbessert. 

Verfahren bei gleichem Notenschnitt

Können nicht alle Bewerberinnen und Bewerber aufgenommen werden, entscheiden die Rangfolge des Notendurchschnitts und die Zuordnung zu einem Profil über die Aufnahme. Nach dem Hauptauswahlverfahren werden weitere Schulplätze über ein Nachrückverfahren anhand einer Warteliste vergeben.

Anmeldung

Anmeldungen für das kommende Schuljahr nehmen wir gern jeweils im Februar im Sekretariat  im Westring 100 mit folgenden Unterlagen an: 

  • Aufnahmeantrag
  • beglaubigte Kopie des Zeugnisses über den Mittleren Schulabschluss oder des Halbjahreszeugnisses der Klasse 10.1 (bzw. 9.1 bei G8-Gymnasiasten);  ggf. weitere Nachweise wie z.B. Berufsschulabschlusszeugnis, Zertifikat über Auslandsaufenthalte
  • tabellarischer Lebenslauf und Lichtbild inklusive einer lückenlosen Darstellung des schulischen und ggf. beruflichen Werdegangs
  • Nachweis über Deutschkenntnisse bei ausländischen Schulabschlüssen und Gleichwertigkeitsbescheinigungen
  • Fotokopie des Personalausweises

Abitur und Fachhochschulreife

Der Schulbesuch dauert drei Jahre, höchstens vier Jahre. Der vorangegangene Besuch der gymnasialen Oberstufe einer anderen Schule wird angerechnet.

Mit erfolgreichem Abschluss des 12. Jahrgangs wird dieFachhochschulreife - schulischer Teil - (FHR) erreicht. Nach erfolgreichem Bestehen der Abiturprüfung wird im 13. Jahrgang die Allgemeine Hochschulreife (AHR) erworben.

Eine nicht bestandene Abiturprüfung kann nach einem weiteren Schuljahr einmal wiederholt werden.

Abiturprüfungsfächer

Alle Schüler werden die Abiturprüfung ablegen

  • in dem beruflichen Profil gebenden Fach
  • in Deutsch
  • in Biologie oder Mathematik
  • in einer Fremdsprache: Englisch oder Französisch-Anfänger oder Französisch-Fortgeschrittene oder Spanisch-Anfänger
  • in einem gesellschaftswissenschaftlichen Fach: Gemeinschaftskunde oder Wirtschaftslehre oder Erziehungswissenschaften

Kosten und Förderung

Grundsätzlich besteht Schulgeldfreiheit.

Neben den Kosten für die Anschaffung eines eigenen Notebooks/Laptops (falls nicht vorhanden) entstehen für eine Studienfahrt zu Beginn des 12. Jahrgangs, einzelne Exkursionen und  Lektüren während des gesamten Schulbesuchs Ausgaben von ca. 500 €. Nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BaföG) wird die Ausbildung gemäß den geltenden Bestimmungen gefördert. Zuständig ist das Amt für Ausbildungsförderung des Heimatortes, auch bei volljährigen Schülerinnen und  Schülern.

Wir freuen uns auf Sie!