Auf einen Blick: Die wichtigsten Fakten und Dokumente

Dauer und Abschluss

  • 3 Jahre 
    Allgemeine Hochschulreife (Abitur)
  • 2 Jahre 
    Fachhochulreife - schulischer Teil

Kontakt

Sekretariat

Selli Raabe

Tel.: 0431 1698-319

Abteilungsleitung

Berufliches Gymnasium (BG)

Doris Jordan-Wick

Email: d.jordan-wick(at)rbz-schuetzenpark.de

Tel.: 0431 1698-300

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Profile im Detail – mögliche Kombinationen

Profil Ernährung – mögliche Fächer­kombinationen

  • Ernährung (eA) und Deutsch (eA)
  • Ernährung (eA) und Englisch (eA)
  • weitere Fächer: Englisch (gA) oder Deutsch (gA), 2. Fremdsprache (Französisch oder Spanisch), Mathematik, Biologie, Chemie (nur geringe Vorkenntnisse erforderlich), Gemeinschaftskunde, Wirtschaftslehre, Religion, Berufliche Informatik, Sport

Ernährung

Profil Gesundheit – mögliche Fächer­kombinationen

  • Gesundheit (eA) und Deutsch (eA)
  • Gesundheit (eA) und Englisch (eA)
  • weitere Fächer: Englisch (gA) oder Deutsch (gA), 2. Fremdsprache (Französisch oder Spanisch), Mathematik, Biologie, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftslehre, Pädagogik, Religion, Berufliche Informatik, Sport, ggf. MultiMedien

Gesundheit

Profil Bautechnik – mögliche Fächer­kombinationen

  • Bautechnik (eA) und Deutsch (eA)
  • Bautechnik (eA) und Englisch (eA)
  • weitere Fächer: Englisch (gA) oder Deutsch (gA), 2. Fremdsprache (Französisch oder Spanisch), Mathematik, Biologie, Physik, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftslehre, Religion, Berufliche Informatik, Sport

Bautechnik

Profilergänzende Fächer zur individuellen Wahl – Fitness, MultiMedien, Umwelt

MultiMedien - multimedial in die Zukunft

Ziel des Unterrichts im Fach MultiMedien ist die Förderung der Kreativität und der Medienkompetenz durch eigene Medienproduktionen. Hier einige Beispiele:

 

  • Wir produzieren ein Video, z.B. ein Musikvideo, eine Dokumentation oder einen Spielfilm
  • Digital Storytelling, what’s that?
  • Wir produzieren und senden eine Fernsehsendung
  • Wir produzieren und senden fürs Radio - Sendung auf Kiel FM
  • Wir nutzen die mediale Ausstattung des Offenen Kanals Kiel
  • Theater – Zusammenarbeit mit Kieler Bühnen
  • Poetry Slam
  • Berlinale – Einblick in die Welt der Stars und Sternchen
  • Teilnahme an Workshops, z.B von der Jugendbildungsstätte am Scheersberg oder im Offenen Kanal Kiel

Der Unterricht findet von der 11. bis zur 13. Klasse zweistündig statt.

Weitere Projekte

Fassade, Du siehst es nicht! – Verinnerlichung von relevanten Unterrichtseinheiten durch Eigeninitiative.
Wir, die Schülerinnen und Schüler des Gesundheitsprofils mit Deutsch und MultiMedien, präsentierten ein Theaterstück zum Thema „Mobbing“. Eine Zielsetzung des Theaterstückes war es das epische Theater von Bertolt Brecht zu verinnerlichen. Dies geschah durch die selbstständige Arbeit mit der Entwicklung des Stückes. Somit gelang es uns viele Merkmale des epischen Theaters mit einzubauen. Außerdem wollten wir die Zuschauer auch für das Stück begeistern, mit dem Stück berühren und durch das Stück Diskussionen anregen. Die Themenwahl entstand durch eine Unterrichtsstunde, in der wir darüber diskutieren sollten, welche Probleme durch Dramen angesprochen und kritisiert werden sollten. Viele Themen wie z.B. Altersarmut, Flüchtlingsproblematik und mehrere Gruppen entwickelten eine grobe Struktur zum Thema Mobbing. Wir entschieden und dann für eine Version, in der fünf Menschen über ihre Mobbingerfahrungen berichten. Zunächst stellte wir uns eine KFZ-Zulassungsstelle für das Zusammentreffen der Menschen vor. In der Endversion war es das eine Selbsthilfegruppe. Begleitet wurde das Stück musikalisch durch Harfenmusik und zum Schluss wurde ein Abschiedsbrief eines 15-jährigen Mobbingopfers vorgelesen. Die Aufführungen fanden in der Niederdeutschen Bühne statt und waren sehr gut besucht! Die Rückmeldungen waren durchweg positiv und die Betroffenheit der Zuschauer nahmen wir auf der Bühne wahr.

Fitness – physisch und psychisch fit und gesund in die Zukunft

Durch unser steigendes Bewusstsein, Verantwortung für das eigene körperliche und seelische Wohlbefinden zu übernehmen, gewinnt auch der gesundheitsorientierte Fitness-Bereich mit seinen vielen Facetten immer mehr an Bedeutung. Das Ziel des Unterrichts im Fach „Fitness“ ist die Ausbildung und Förderung von vielfältigen Kompetenzen in den Bereichen Ausdauer, Kraft, Koordination, Beweglichkeit und Entspannung verbunden mit viel Spaß und Teamgeist.

Gezielt eingesetzte Theorieeinheiten und die Verknüpfung mit erworbenem Wissen aus dem Gesundheitsunterricht unterstützen das Verständnis für ein gesundheitsorientiertes und ganzheitliches Training.

Hier einige unserer Schwerpunkte:

  • Wie schwimme (ich mich) gesund?
  • Welche Auswirkungen hat Ausdauertraining auf den Körper?
  • Wie trainiere ich meine Ausdauer richtig?
  • Wie stärke und dehne ich meine Muskulatur, atme richtig und bekomme zeitgleich den Kopf frei?
  • Was haben Fitness-Studios außer der „Muckibude“ noch zu bieten?

Umwelt – umweltbewusst und mit Nachhaltigkeit in die Zukunft

Im Profilergänzungsfach Umweltwerden Themen der Nachhaltigkeit und die Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Umwelt vielseitig aus ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Perspektive beleuchtet. Sie kooperieren mit einem interdisziplinären Team aus den Bereichen Umweltplanung, Biologie, Visuelles Marketing, Garten- und Landschaftsbau, Mathematik, Politik und Wirtschaft (Greenteam) und beteiligen sich aktiv daran Wissen in Handeln umzusetzen.

Beispiele für inhaltliche Aspekte und Fragestellungen sind:

  • Klimawandel: Ursachen und Folgen verstehen
  • Das 6. Massensterben in der Geschichte des Lebens (Verlust der Artenvielfalt)
  • Bambisyndrom und Naturentfremdung
  • Wolf, Bär, Wisent, Luchs… Rückkehr heimischer Säugetiere nach Deutschland
  • Folgen des Fleischkonsums und Zusammenhang mit dem Klimawandel
  • Was kann ich als Einzelner durch Änderung meiner Verhaltensweisen bewirken?
  • Umwelt- und gesundheitsrelevante Chemikalien, Wasserqualität, Luftqualität
  • Welche umweltpolitischen Instrumente stehen der Politik zur Verfügung?
  • Alles Verhandlungssache? Wie funktioniert internationale Klimapolitik?
  • Ist das fair? Fragen der Klimagerechtigkeit werden erörtert.
  • Wie soll die Energiewende in Deutschland gestaltet werden?
  • Unbegrenztes Wirtschaftswachstum​ mit begrenzten Ressourcen?
  • Welchen Einfluss hat unser Konsumverhalten / Konsumverzicht?
  • Nachhaltigkeit versus Greenwashing

Sie werden Lösungsansätze entwickeln bzw. Projekte in Rahmen von Referaten vorstellen, die bereits Lösungsansätze bieten, und selbst Projekte durchführen.

Projekte: Filme MultiMedien

Das RBZ am Schützenpark ist eine vielseitige und hochmoderne Institution, doch was ist eigentlich „Das Beste am RBZ am Schützenpark“? Die BGG 17c hat sich im Rahmen des MultiMedien-Profils, Kombi Gesundheit, Deutsch und MultiMedien, Gedanken darüber gemacht und ihre Ideen filmisch nach dem Motto „Das Beste am Norden“ umgesetzt! Erste Filme sind hier zu sehen, weitere folgen nach und nach.

Mensa

Berlinale

Kultur AG

Smartboard

MultiMedien

Fitness

Gesundheit

Bautechnik

Ernährung

Parkplatz

Fremdsprachen

Wir bieten folgende Fremdsprachen an

  • Französisch-Anfänger (0–3 Jahre Unterricht an der Gemeinschaftsschule)
  • Französisch-Fortgeschrittene (4 Jahre Unterricht an der vorherigen Schule)
  • Spanisch-Anfänger (0–3 Jahre Unterricht an der Gemeinschaftsschule)

Das Zielniveau für die neu begonnenen Fremdsprachen (Spanisch- und Französisch-Anfänger) ist die Stufe B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens, für die fortgeführte Fremdsprache Französisch die Stufe B2.In den Anfängerkursen wird davon ausgegangen, dass die Schülerinnen und Schüler über keinerlei Vorkenntnisse verfügen, sodass auch absolute Anfänger dem Unterricht problemlos folgen können.

Sollte ein Kurs deutlich mehr gefragt sein als andere, entscheidet das Los.

Spanisch oder Französisch, weitere Infos

Spanisch Anfänger

4 Stunden Unterricht pro Schulwoche

Es werden keine Vorkenntnisse benötigt.

Lehrwerk: A_tope.com mit zugehörigem Arbeitsheft

Es wird von der ersten Stunde an Spanisch gesprochen.

Vieles üben und trainieren wir spielerisch, gern auch mithilfe digitaler Anwendungen. Dabei werden das Lesen, Sprechen, Schreiben, Hören und Sprachmitteln geschult.

Klassen 11 und 12: Spracherwerbsphase an lebensnahen Themen z.B.:

 

  • sich selbst vorstellen können, Hobbies und Freizeit, die Familie
  • wo und wie lebe ich? Einkaufen, Wege und Orte beschreiben
  • Erlebnisse aus der Vergangenheit beschreiben, Geschichten erzählen
  • was will ich mal werden? Zukunftspläne und Berufe

Klasse 13:

 

  • thematische Arbeit z.B. Migration, Mexiko und die USA, die Umwelt, die Franco-Diktatur
  • Lektüre, Filmanalyse …

 

Französisch Anfänger

4 Stunden Unterricht in der Woche für alle Schülerinnen und Schüler ohne Vorkenntnisse oder mit weniger als 4 Jahren Französischunterricht in der Sek 1

Lehrwerk: Le cours intensif 1–2 (Klett-Verlag)

benötigte Materialien: Arbeitsheft zum Lehrwerk

Vokabellernen mit Quizlet, Arbeit mit digitalem Schulbuch, Learning-Apps etc.

Französisch Fortgeschrittene

3 Stunden Unterricht in der Woche für Schülerinnen und Schüler mit mindestens 4 Jahren Französischunterricht in der Sek 1

Lehrwerk: Le cours intensif 1–3 (Klett-Verlag)

benötigte Materialien: Arbeitsheft zum Lehrwerk (ab Band 2)  

digitales Vokabellernen mit Quizlet, Arbeit mit digitalem Schulbuch, Learning-Apps etc.

11. Klasse
Lehrwerk: Le cours intensif 1

  • Arbeit im Lehrbuch
    Lektionen 1–6/7

11. Klasse
Lehrwerk: Le cours intensif 1

  • ausgiebige Wiederholung von Wortschatz und Grammatik als Vorbereitung auf die Arbeit im Lehrwerk; B. Passé composé, Futur mit aller, Mengenangaben, Adjektive, Relativsätze...
  • Beginn der Arbeit im Lehrbuch: Lektion 8 „Les vacances“
  • anschließend Lehrbucharbeit bis Lektion 4/5 im zweiten Band
  • wenn möglich, findet ein Schüleraustausch mit einem französischen Lycée in Nantes im Winter 2022 statt.

12. Klasse
Lehrwerk: Le cours intensif 1/2

  • Arbeit im Lehrbuch
  • Lektüre am Ende des Schuljahres

12. Klasse
Lehrwerk: Le cours intensif 2

  • Arbeit im Lehrbuch bis Weihnachten
  • ab Januar: intensive Vorbereitung auf die Delf B1- Sprachprüfung im März
  • kurze Lektüre

13. Klasse
Lehrwerk: Le cours intensif 2

  • Arbeit im Lehrbuch
  • für Abiturkandidat*innen:
    Vorbereitung auf die schriftliche Abiturprüfung im März
  • für Interessierte Möglichkeit der Teilnahme an externen DELF-Prüfungen (A2/B1)

13. Klasse
Lehrwerk: Le cours intensif 2/3

  • Arbeit im Lehrbuch bis Weihnachten
  • Lektüre
  • für Abiturkandidat*innen: Vorbereitung auf die schriftliche Abiturprüfung im März
Digitale Medien – Tablet und Notebook

Wir legen am Beruflichen Gymnasium großen Wert auf den Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Daher setzen wir voraus, dass die Schüler und Schülerinnen über ein eigenes Tablet und/oder ein Notebook verfügen, mit dem sie in der Schule und zuhause arbeiten können.

Der Einsatz des Tablets oder Laptops – zuhause und in der Schule – fördert in Verbindung mit unserem WLAN, der interaktiven Whiteboards und des digitalen Schulportal in allen Fächern

 

  • die digitale Medienkompetenz
  • die Eigenverantwortung und Selbstorganisation
  • die Gemeinschaft durch vermehrte Projektarbeit
  • die Motivation durch flexible und zeitgemäße Arbeitsformen

Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihrer persönlichen Situation eine Unterstützung für die Anschaffung benötigen, stellt das RBZ am Schützenpark ein iPad samt Tastaturhülle und Zubehör zur Verfügung.

Laptops oder Tablets werden in fast allen Unterrichtsfächern eingesetzt, zumeist für Recherche im Internet, Verfassen von Referaten, Abspielen von Audio- und Videodateien. Über das schuleigene Internetportal werden Medien, Bücher,  Arbeitsmaterialen, Stundenpläne, Videokonferenzsysteme, der Messenger und viele mehr zur Verfügung gestellt.

Bei der Auswahl eines Laptops sollten Sie auf Aspekte der Mobilität wie Gewicht und Größe achten. Die Geräte kommen täglich im Unterricht zum Einsatz und müssen regelmäßig mit in die Schule genommen werden. Der überwiegende Teil unserer Schülerinnen und Schülerinnen setzt iPads mit digitalem Stift und Tastaturhülle ein. Beim Einsatz von Tablets werden zumeist auch Schulmaterialen wie Hefte und Bücher durch die Tablet-Technik ersetzt.  

Für weitere Fragen zur IT-Ausstattung Ihnen Herr Müller (t.mueller@rbz-schuetzenpark.de) gern zur Verfügung.

Lernen – zukunftsorientiert mit digitalen Medien und technischer Ausstattung

Der naturwissenschaftliche Unterricht im Beruflichen Gymnasium findet in Räumen statt, die über eine Ausstattung mit modernsten Arbeitsplätzen verfügen. Alle Klassenräume sind mit interaktiven Whiteboards und WLAN ausgestattet.

Im Fremdsprachenunterricht arbeiten wir mit elektronischen Wörterbüchern, die wir unseren Schüler*innen während der gesamten Oberstufe bis zum Erlangen des Abiturs zur Verfügung stellen.

Mensa

In unserer modernen schönen Mensa werden täglich unterschiedliche warme und kalte Speisen und Getränke angeboten, die von Schülerinnen und Schülern zubereitet werden. Vegetarische Gerichte und frische Salate stehen immer auf dem Essensplan. Eine im Stundenplan eingeplante Mittagspause (für das berufliche Gymnasium meist 11.45 – 12.30 Uhr) ermöglicht dort in Ruhe essen zu können.

Im Vorraum der Mensa und in der Mensa selbst gibt es die Möglichkeit sich mit Kieler Wasser mit und ohne Sprudel kostenlos aus einem Spender zu versorgen.

Ausbildung zum Konfliktlotsen

Gewaltprävention und Konfliktreduktion haben an unserer Schule eine große Bedeutung. Seit dem Schuljahr 2018/19 besteht die Möglichkeit für unsere Schülerinnen und Schüler sich zum Konfliktlotsen ausbilden zu lassen.

Projekte

Teambildend und fächerübergreifend

Teambildungsprojekte zu Beginn des 11. Jahrgangs sowie Segel- und Fitnessprojekte während der weiteren Schulzeit werden zusätzlich zur Stärkung der Klassengemeinschaft durchgeführt.

Fächerübergreifende Projekte, in denen der Umgang mit modernen Medien, Teamarbeit, selbständiges Lernen, wissenschaftliche Recherche und das Präsentieren von Ergebnissen gelernt werden, sind fester Teil des Unterrichts.

Projekt: Spendenlauf – Running for Future

Freitag der 13. – ist eigentlich ja bekannt als ein Tag, an dem viele Unglücke passieren. – Für das RBZ am Schützenpark kann dieser Tag im Monat September als wahrer Erfolgstag verbucht werden!

Der ganze Vormittag stand mit dem Projekt „running for future“ im Zeichen des Umweltschutzes. So beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums in den ersten beiden Stunden mit ihren persönlichen ökologischen Fußabdrücken, um anschließend gemeinsam in der Gruppe zu erarbeiten, inwieweit sie diese verkleinern können. Zusätzlich wurden Tipps gesammelt, wie auch der ökologische Fußabdruck unserer Schule verkleinert werden kann.

Studienfahrten

Im 12. Jahrgang findet eine einwöchige Studienfahrt statt. Im 12. Jahrgang kann an einer Schneesportfahrt nach Österreich teilgenommen werden.

Schulpartnerschaften

Als Europaschule bemühen wir uns um europäische Kontakte sowie Partnerschaften. Mit unserer Partnerschule, dem französischen Lycée Polyvalent Les Bourdonnières in Nantes,  finden regelmäßig Schüleraustauschprogramme statt.

Berufliche Orientierung – unser Konzept

Ein wichtiger Bestandteil des Beruflichen Gymnasiums ist die Berufliche Orientierung. Schon bei der Profilwahl lassen sich die Schülerinnen und Schüler von ihren Interessen und Neigungen leiten und in den drei Jahren bis zum Abitur erlangen sie umfassende berufliche Kenntnisse in ihrer Fachrichtung.

Neben der Vermittlung von Fachkenntnissen möchte das RBZ am Schützenpark seine Schülerinnen und Schüler auch bei der entscheidenden Wahl des weiteren Bildungs- und Berufsweges begleiten, denn wir verstehen uns als Partner der Schüler und Schülerinnen auf ihrem Weg, den richtigen Beruf für sich zu finden.

Berufliche Orientierung findet bei uns in unterschiedlichen Formen über die drei Jahre statt.

Im 11. Jahrgang beginnt es mit einer Unterrichtsstunde BO pro Woche (im zweiten Halbjahr), in der es um folgende Themen geht:

 

  • Kennenlernen der Berufswelt und Orientierung auf dem Arbeitsmarkt
  • Orientierung hinsichtlich des breiten Angebots an Möglichkeiten der Ausbildung und des Studiums
  • Auseinandersetzung mit den eigenen Berufswünschen und den persönlichen Kompetenzen.
  • Planung, Vorbereitung und Durchführung eines zweiwöchigen Praktikums am Ende der 11. Klasse
  • Praxis- Fachtage Gesundheit und Ernährung (Erste- Hilfe-Kurs, Laborarbeit, Gesundes Kochen)

Im 12. Jahrgang finden zur Beruflichen Orientierung folgende Maßnahmen statt:

 

  • Ganztägiger Workshop „Bewerbungstraining“ zur Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche und Assessmentcenter (Wirtschaftsakademie SH)
  • Besuch von Berufsmessen (Vocatium, Nordjob und Mercedesmesse)
  • Besuch der Hochschulinformationstage an der Universität Kiel
  • Informationsveranstaltung und Beratung durch Mitarbeiter die Arbeitsagentur
  • Planung, Vorbereitung und Durchführung eines einwöchigen Praktikums am Ende des ersten Halbjahrs

Im 13. Jahrgang steht die Vorbereitung auf die Abiturprüfung im Vordergrund. Mit dem nahenden Ende der Schulzeit rücken aber auch bei jedem Schüler und jeder Schülerin konkrete Fragen hinsichtlich der Beruflichen Zukunft in den Fokus. Deshalb steht im 13. Jahrgang die individuelle Beratung und Begleitung der Schülerinnen und Schüler durch das Beratungsteam im Mittelpunkt der Beruflichen Orientierung. Gerne berichten auch unsere ehemaligen Absolventen  von ihren Erfahrungen zur Berufsfindung und geben Tipps und Ideen an folgende Schülergenerationen weiter.

Lerncoaching, Beratung und Lernhilfe

Beim Lerncoaching ...

 

  • betreuen ausgebildete LernCoache und Beratungslehrkräfte die Schüler*innen und unterstützen sie auf ihrem Weg zum persönlichen Lernerfolg.

In der Lernhilfe…

 

  • unterstützen Schüler/innen andere Schüler/innen.
  • wird in Kleingruppen mit bis zu vier Lernenden gemeinsam gearbeitet.
  • zahlen die Lernenden nur 2,-€/Unterrichtsstunde.
  • erhalten die unterstützenden Schüler/innen 10,-€/Unterrichtsstunde.
  • wird in ruhiger, entspannter und „lehrerfreier“ Atmosphäre gelernt.
  • findet der Lernhilfe-Unterricht ausschließlich montags bis freitags nach dem Unterricht von 15 - 16 Uhr in der Schule statt.
  • steht den Lernhilfegruppen immer eine Lehrkraft der Schule für generelle Fragen zur Verfügung.

Kultur-AG

Theater just for fun  unter diesem Motto organisieren Herr Petersen und Frau Güven in jedem Schuljahr ca. acht Kulturabende im Kieler Opernhaus oder Schauspielhaus, in der Niederdeutschen Bühne, im Werftparktheater oder Lesungen im Landtag. Wir organisieren auch Literaturveranstaltungen und Theateraufführungen nur für unsere Schülerinnen und Schüler des RBZ am Schützenpark wie zum Beispiel Werthermit Philipp Hochmaier oder Angstvon Stefan Zweig, gelesen von Katharina Schütz.

Zwischen 15 und 50 Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums und der Fach-und Berufsoberschule besuchen die Veranstaltungen des Theater Kiel. Mal geht es ins Opernhaus zu Spatz und Engeloder ins Ballett zu Schwanensee und Cinderella, mal ins Musical zu My Fare Lady oder Fame. Und auch die Stücke im Schauspielhaus erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Schülerinnen und Schülern.

Kultur AG

Aufnahmevoraussetzungen

Voraussetzung für die Aufnahme in das Berufliche Gymnasium ist gemäß BGVO der Mittlere Schulabschluss. Liegt das Abschlusszeugnis zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht vor, so ist zunächst das dem Abschlusszeugnis vorangehende Halbjahreszeugnis (üblicherweise das Halbjahreszeugnis der 10. Klasse) einzureichen.

Zum Besuch des Beruflichen Gymnasiums sind Schülerinnen und Schüler berechtigt:

  • die einen Mittleren Schulabschluss durch eine Prüfung erworben haben und
    • in nicht mehr als einem Fach schlechter als „befriedigend“ sind (eine mangelhafte oder ungenügende Leistung in einem der Fächer sind ein Ausschlusskriterium) und
    • deren Noten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch mindestens einen Durchschnitt von 3,0 aufweisen.
    • Ausnahmeregelung für Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschulen und der Berufsfachschule: Die Klassenkonferenz der abgebenden Schule kann auf Antrag der Eltern oder des volljährigen Schülers/der volljährigen Schülerin den Besuch der gymnasialen Oberstufe befürworten, wenn der Notendurchschnitt über alle Fächer mindestens 3,0 beträgt.
  • die an einer Gemeinschaftsschule oder einem Gymnasium in die Oberstufe versetzt worden sind.
  • die den Mittleren Schulabschluss durch eine abgeschlossene Berufsausbildung erworben haben und deren Noten in nicht mehr als einem Fach schlechter als „befriedigend“ sind (eine mangelhafte oder ungenügende Leistung in einem der Fächer sind ein Ausschlusskriterium).

Anmeldung

Anmeldungen für das kommende Schuljahr nehmen wir gern jeweils im Februar im RBZ-Büro im Westring 100, 24114 Kiel, mit folgenden Unterlagen an:

 

  • Aufnahmeantrag
  • beglaubigte Kopie des Zeugnisses über den Mittleren Schulabschluss oder des Halbjahreszeugnisses der Klasse 10.1 (bzw. 9.1 bei G8-Gymnasiasten);  ggf. weitere Nachweise wie z.B. Berufsschulabschlusszeugnis, Zertifikat über Auslandsaufenthalte
  • tabellarischer Lebenslauf und Lichtbild inklusive einer lückenlosen Darstellung des schulischen und ggf. beruflichen Werdegangs
  • Nachweis über Deutschkenntnisse bei ausländischen Schulabschlüssen und Gleichwertigkeitsbescheinigungen
  • Fotokopie des Personalausweises
Abitur und Fachhochschulreife

Der Schulbesuch dauert drei Jahre, höchstens vier Jahre. Der vorangegangene Besuch der gymnasialen Oberstufe einer anderen Schule wird angerechnet.

Mit erfolgreichem Abschluss des 12. Jahrgangs wird dieFachhochschulreife - schulischer Teil - (FHR) erreicht. Nach erfolgreichem Bestehen der Abiturprüfung wird im 13. Jahrgang die Allgemeine Hochschulreife (AHR) erworben.

Eine nicht bestandene Abiturprüfung kann nach einem weiteren Schuljahr einmal wiederholt werden.

Abiturprüfungsfächer

Alle Schüler werden die Abiturprüfung ablegen

 

  • in dem beruflichen Profil gebenden Fach z.B. Gesundheit, Ernährung oder Bautechnik
  • in Deutsch
  • in Biologie oder Mathematik
  • in einer Fremdsprache: Englisch oder Französisch-Anfänger oder Französisch-Fortgeschrittene oder Spanisch-Anfänger
  • in einem gesellschaftswissenschaftlichen Fach: Gemeinschaftskunde oder Wirtschaftslehre oder Erziehungswissenschaften

FAQs (Frequently Asked Questions)
Häufig gestellte Fragen zum Beruflichen Gymnasium
1. Was ist das Besondere am Beruflichen Gymnasium?
Unsere Schülerinnen und Schüler kommen von den Gemeinschaftsschulen, allgemeinbildenden Gymnasien oder Berufsfachschulen zu uns. Somit beginnen alle Schülerinnen und Schüler in der 11. Klasse, der Einführungsphase, bei uns neu.
 
2. Welchen Abschluss kann ich am Beruflichen Gymnasium erwerben?
Nach dem 12. Jahrgang kann man die FHR (schulischer Teil) und nach dem 13. Jahrgang das Abitur, die Allgemeine Hochschulreife, erreichen.
 
3. Kann ich mit dem Abitur alles studieren?
Ja, dieser Abschluss berechtigt zu allen Studiengängen an Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland.
 
4. Was ist ein Fachabitur?
Den Begriff Fachabitur gibt es in Schleswig-Holstein nicht!
 
5. Wann bekomme ich die Fachhochschulreife?
Wenn die Bedingungen hierfür erfüllt sind, erlangt man die FHR schulischer Teil nach dem 12. Jahrgang. Um die vollständige FHR zu bekommen, benötigt man noch ein einjähriges, geleitetes Praktikum oder eine Berufsausbildung oder ein FSJ.
 
6. Benötige ich besondere Voraussetzungen und Vorkenntnisse im gewählten Profil?
Nein, grundsätzlich nicht. Wir setzen aber Interesse in dem gewählten Profil und viel Motivation voraus.
 
7. Welche Fächer habe ich hier?
Je nach Wahl des Profils gibt es die drei beruflichen Fächer Gesundheit, Ernährung und Bautechnik. Dazu kommen dann die weiteren Fächer, wie Deutsch, Mathe, Biologie, Englisch, Französisch oder Spanisch als zweite Fremdsprache, Sport, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftslehre und berufliche Informatik. Im Profil Gesundheit gibt es außerdem noch das Fach Pädagogik, im Profil Ernährung das Fach Chemie und im Profil Bautechnik das Fach Physik.</p>
 
8. Welche Bedeutung haben die Fächer Umwelt, Fitness und MultiMedien?
Das sind Fächer, die man als Ergänzung zum Profil wählt. Hinweise dazu gibt es auf der Homepage unserer Schule.
 
9. Wie sind die Unterrichtszeiten am BG?
In der Regel fängt der Unterricht um 7.30 Uhr an und endet um 14.45 Uhr. Ausnahmen sind möglich.
 
10. Wie lang sind die Unterrichtsstunden?
In der Regel wird in Doppelstunden unterrichtet, d.h. nach 90 Minuten gibt es eine Pause von 15 Minuten.
 
11. Wie kann ich meinen Stundenplan sehen?
Den Stundenplan und mögliche Vertretungen sieht man über den eigenen Zugang zu dem digitalen System WebUntis.
 
12. Gibt es Leistungskurse und Grundkurse?
Je nach Profil hast Du zwei Fächer auf erhöhtem Anforderungsniveau (eA), die 5- stündig pro Woche sind. Die anderen Fächer werden auf grundlegendem Anforderungsniveau (gA) unterrichtet.
 
13. Wie lange muss ich eine zweite Fremdsprache belegen?
Die zweite Fremdsprache, bei uns je nach Wahl Spanisch oder Französisch, wird bis zum Abitur belegt.
 
14. Mache ich ein Praktikum?
Grundsätzlich findet am Ende des 11. Jahrgangs ein 2-wöchiges Praktikum statt.
 
15. Hat die Schule ein Essensangebot?
Ja, wir haben eine große Mensa, die täglich wechselnde Gerichte anbietet. Im Angebot ist zusätzlich immer ein Salat von einer Salatbar und ein vegetarisches Gericht. Das Besondere ist, dass die Gerichte alle täglich frisch mit regionalen Produkten von unseren Schülerinnen und Schülern zubereitet werden. Das Angebot kann digital eingesehen werden.
 
16. Gibt es eine Essenspause?
Ja, jede Klasse hat eine 45- minütige Essenspause.
 
17. Wann und wie kann ich mich bewerben?
Der Bewerbungszeitraum ist vom 1. Februar bis 1. März des jeweiligen Jahres.

Berufliches Gymnasium – ein virtueller Rundgang durch das Gebäude