Köche 22a goes international – Ein Projekt, das seinen Höhepunkt in einem Aktionstag in Zusammenarbeit mit der ReVa 22 und geladenen Gästen aus den Ausbildungsbetrieben fand.
Das letzte Lernfeld der Auszubildenden im dritten Lehrjahr bietet vielseitige Möglichkeiten für die angehenden Köchinnen und Köche, nicht nur ihre Kochkünste und Kreativität, sondern auch ihre Planungsfähigkeit unter Beweis zu stellen:
„Eine Aktionswoche organisieren und betriebswirtschaftlich beurteilen“, so der Titel des Lernfeldes, das thematisch den Schwerpunkt „landestypische regionale und internationale Küche“ hat.
Die Auszubildenden haben sich im Laufe der zweieinhalb Blockwochen in drei verschiedenen Teams in einem ersten Planungsprozess auf ein Aktionsmotto geeinigt, dieses festgelegt, sich zu den gewählten Ländern und Regionen informiert und Speisen und Menüs für eine fünftägige Aktionswoche geplant. Sie haben Teamabsprachen getroffen und gelernt, Konflikte zu lösen und Kompromisse einzugehen...
Sie haben Gerichte kalkuliert, Bestellscheine entworfen und Bestellungen ausgelöst, Menükarten und Länderinformationen analog und digital gestaltet, digitale Werbemaßnahmen umgesetzt, ein Gästefeedback entworfen, Abläufe geschrieben und Serviceabsprachen getroffen…
Quer durch Europa, mit den Ländern Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und Griechenland…
Quer durch Asien, mit den Ländern Vietnam, Indonesien, Japan, Südkorea und Thailand…
Quer durch die Welt, mit den Ländern Portugal, Gambia, Iran, Kambodscha und Dominikanische Republik…
Am Aktionstag, aber auch schon für Absprachen im Vorfeld, hat die Klasse mit den Auszubildenden der Restaurant- und Veranstaltungsfachleute zusammengearbeitet, was eine große Bereicherung für das Projekt war.
Außerdem durfte jede/r Auszubildende einen Gast aus ihrem/seinem Ausbildungsbetrieb einladen.
Die Köchinnen und Köche starteten mit den Vorbereitungen morgens um 7.30 Uhr in der Küche, die ReVas deckten im Restaurant die Tische ein, bereiteten einen Aperitif vor und kümmerten sich ab 11.15 Uhr um das Wohl der geladenen Gäste.
Von 11.30 Uhr an wurden dann nacheinander folgende Menüs mit den Bestandteilen Amuse-gueule, Vorspeise/Suppe, Hauptgang und Dessert serviert.